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Interreligiöser Dialog mit den Schülern der Albert-Schweitzer-Hauptschule Hamm – 2021

Kirchen- und Moscheebesuch

Zu Zeiten der Corona-Pandemie haben wir lange genug zuhause gesessen – deswegen hieß es am 25.06.2021 und am 30.06.2021 für die Fünftklässler unserer Schule:

Ab nach draußen und die Welt erkunden!
Die Klassen 5a und 5b durften gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen Meike Bittner und Christine Griesinger, sowie dem Islam-Lehrer Burak Koc, den Referendaren Deniz Barut und Laura Overkamp kurz vor den Sommerferien die Auferstehungskirche in der Uphofstraße 36 in Hamm Bockum-Hövel besuchen. Wir wurden vom Pfarrer Markus Riedler herzlichst empfangen und durften vieles über den evangelischen Glauben und die Auferstehungskirche erfahren. Unsere Schüler fanden es besonders toll, dass sie die Kirche frei erkunden und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen Fragen stellen durften.

Ein ähnlich hohes Interesse zeigten unsere Schüler auch eine Woche später in der Moschee, am 30.06.2021. Wir besuchten gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen, den Referendaren und der Praxissemestlerin Anna Prünte die Ulu – Moschee in Hamm Herringen. Auch hier wurden wir herzlichst vom Imam in einem Gebetsraum empfangen, der diesen in aller Ausführlichkeit vorstellte. Die Fünftklässler, die ihre Wurzeln in den unterschiedlichsten Ländern und unterschiedliche Religions- und Konfessionszugehörigkeiten haben, konnten auch hier ihre Fragen an den Imam stellen. Besonders schön fanden die Kinder den großen Neubau der Moschee in der Dortmunder Straße 233, der durch seine Minarette Eindruck schindete. Alles in allem war es ein erfolgreicher Schritt in eine interreligiöse und offenherzige Zukunft.

Synagogenbesuch Um den Trialog der drei monotheistischen Weltreligionen abzurunden, haben die Sechstklässler der Albert-Schweitzer-Schule Hamm gemeinsam mit dem Lehramtsanwärter Deniz Barut und den beiden Klassenlehrerinnen Christine Griesinger und Meike Bittner die Synagoge in Dortmund besucht. Am 24.11.2021 sind die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den Lehrerinnen von der Schule aus zum Hauptbahnhof Hamm gefahren. Von dort aus sind alle gemeinsam mit dem Zug nach HBF Dortmund gefahren. Die 20 Schülerinnen und Schüler erfreuten sich am 20-minütigem Spaziergang vom HBF Dortmund bis zur Synagoge Dortmund. Dort angekommen wurden wir herzlichst begrüßt. Die Schüler haben Kippa -tragend die Synagoge betreten. Im Gebäude wurde ein Ausstellungsstück der Thora vorgestellt. Den Schülerinnen und Schülern wurden Geschichten aus der Thora nahegebracht, ebenso die Entstehung und Tradition der jüdischen Feiertage. Mit großem Interesse begutachteten die Sechstklässler, nachdem sie schon eine Kirche und eine Moschee besuchten, die beeindruckenden hebräischen Buchstaben an der Wand und die Atmosphäre im Gebetsraum. Im Zuge des interreligiösen Dialoges haben die Kinder sehr interessante Fragen zur jüdischen Theologie und Tradition gestellt und vergleiche zu den anderen Weltreligionen gezogen. Zwischenzeitlich wurde auch über das Schicksal der Juden in der Vergangenheit gesprochen und die Schülerinnen und Schüler empfanden es als sehr grausam, was für ein Schicksal jüdisch-stämmige Menschen in der Geschichte erleiden mussten. Der Antisemitismus war für die Kinder ein irrationales Gespinst, denn warum sollte man Menschen hassen, nur weil sie als Juden geboren wurden? Allerdings wurden dadurch die Sicherheitskontrollen beim Betreten der Synagoge und das fehlende Gruppenfoto, welches aus Sicherheitsgründen nicht gemacht wurde, für die Schülerinnen und Schüler nachvollziehbarer.

INFOBOX !

Praktikum Klasse 10
12.9.-30.9.2022
Praktikum Klasse 9
17.10-28.10.2022



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