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Hamm - Stätten des Nationalsozialismus

Ausgrenzung – Verfolgung – Solidarität in der Zeit des Nationalsozialismus in Hamm. Damit hat sich die Klasse 9b unserer Schule am 22.11.2021 im Rahmen eines Stadtrundganges, geführt von Hartmut Gliemann, auseinandergesetzt. Der Stadtrundgang knüpfte an eigene Erfahrungen in Bezug auf Mobbing und Ausgrenzung der Schülerinnen und Schüler an. Jeder von uns hat die Erfahrung schon gemacht, sich nicht dazugehörig zu fühlen, umso wichtiger war die Message des Stadtrundganges: „Zeigt Zivilcourage!“.

Der Lehramtsanwärter Deniz Barut und die Klassenlehrerin der Klasse 9b Malin Dorenkamp trafen sich morgens gemeinsam mit den Kindern und Herrn Gliemann am Rathaus Hamm. Dort begann der Stadtrundgang mit einleitenden Worten über die Verhältnisse, die in der NS-Zeit vorherrschten. Mit diesem bedrückenden Gefühl ging es weiter zu den Stolpersteinen in die Grünstraße. Dort erfuhren wir etwas über die jüdische Familie Grünewald und das schreckliche Schicksal, das sie ereilte. Anschließend erfuhren wir am Polizeipräsidium, wie mit verhassten Menschen umgegangen wurde. Allerdings hörten wir auch von Familien in Hamm, die sich unter Einsatz ihres eigenen Lebens für das Leben anderer Menschen einsetzten. Ganz besonders an dieser Stelle wurde der Appell deutlich, sich für seine Mitmenschen einzusetzen und Ungerechtigkeiten anzusprechen. Das Highlight des Stadtrundganges war der Besuch im Bunker. Die bedrückende Vorstellung, dass dort unzählige Menschen eingescharrt und voller Angst teilweise Tage lang verweilen mussten, weil Bomben Hamm zertrümmerten, regte die Schülerinnen und Schüler zum Denken an und machte sie dankbar für die Zeiten des Friedens, die wir heute in Deutschland genießen dürfen. Vom Bunker ging es direkt zur damaligen evangelischen Südschule (heute: AOK-Gebäude). Herr Gliemann erzählte von den Disziplinarverfahren, denen Schülerinnen und Schüler damals ausgesetzt waren. Wir erfuhren etwas über den Alltag deutscher Kinder an deutschen Schulen zu Zeiten des Nationalsozialismus. Der Stadtrundgang endete am Mahnmal der ehemaligen Synagoge in Hamm, wo auch das Gruppenfoto entstand. Aus der Reflexion des Stadtrundganges ging hervor: „Nie wieder wegsehen, wenn jemand unterdrückt wird und man muss das Übel im Keim ersticken!“ – Ein voller Erfolg!

INFOBOX !

Anmeldung der 5er für das Schuljahr 2022/23

14.2.2022-25.2.2022
Mo-Fr: 9-12 Uhr
und zusätzlich
Mo und Mi: 15-18 Uhr

  Anmeldeformular
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  Aufhebung der Maskenpflicht im Unterricht; Stand 11/2021


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Die Nikolaus-Aktion als voller Erfolg in der Albert-Schweitzer-Schule

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  Hamm - nationalsozialistische Stätten

  Synagogenbesuch in Dortmund


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