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Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Die Albert-Schweitzer-Schule ist, als ehemalige Volksschule, eng mit der Talschule verbunden. Am 18. Oktober 1911 wurde die Volksschule von Hövel mit 242 Kindern, die in den Klassen 1-8 verteilt wurden, feierlich eingeweiht. Diese Volksschule ist im Gebäude der heutigen Talschule, an der Hohenhöveler Straße. Auch wenn das Schulgebäude ein anderes ist und der Name noch nicht Albert-Schweitzer-Schule lautet, so ist es doch auch ihr Geburtstag.


Der Name Albert-Schweitzer-Schule
Die Volksschule lässt die Zeit an sich vorbeiziehen und viele Kinder werden Jahr für Jahr an ihr unterrichtet, als im Jahr 1955 der junge Lehrer Heinz Neinert die Idee hat der Volksschule, die d
amals "Gemeinschaftsschule I" heißt, einen Namen zu geben. Neinert schreibt an den bekannten Gelehrten Albert Schweitzer, ob er was dagegen hätte die Volksschule nach ihm zu benennen. Dieser antwortet: "Natürlich gebe ich gern meine Zustimmung, dass die Schule meinen Namen führt."1 Das ist damals in Bockum-Hövel eine Sensation, da Albert Schweitzer kein Unbekannter in Deutschland gewesen ist. Und so wurde die Gemeinschaftsschule I im Jahr 1956 zur Albert-Schweitzer-Schule umgetauft.

Der Bau eines neuen Schulgebäudes

Im Jahr 1959 besuchen 391 Kinder die Albert-Schweitzer-Schule - eindeutig zu viel, für das kleine Schulgebäude an der Hohenhöveler-Straße. Und so wird im Oktober 1960 angefangen, gegenüber der katholischen Kirche ein neues Schulgebäude zu bauen. Dieses Schulgebäude ist unsere heutige Albert-Schweitzer-Schule. Am 3. September 1962 ziehen dann, nach Beendigung des Baus, 442 Kinder und 10 Lehrer in das neue Gebäude ein. Das alte Gebäude - die Talschule - wird eine katholische Bekenntnisschule.

Von der Volks- zur Hauptschule

Die Landesregierung von NRW beschließt im Jahr 1968 alle Volksschulen abzuschaffen. Stattdessen soll es Grund- und Hauptschulen geben. Von diesem Entschluss war auch die Albert-Schweitzer-Schule betroffen. In Bockum-Hövel entscheidet man die Grundschule im Gebäude der Talschule unterzubringen und die Hauptschule im Gebäude der Albert-Schweitzer-Schule. 425 Mädchen und Jungen besuchen zu diesem Zeitpunkt die Albert-Schweitzer-Schule.



Die Albert-Schweitzer-Schule heutzutage

Mittlerweile haben wir die Albert-Schweitzer-Schule unserem Umfeld entsprechend gestaltet. Eine "grüne Insel" ziert unseren Schulhof und gibt das Grün des benachbarten Hallohparks wieder. Das Gebäude wurde mit einem Fachraum für die Fächer Physik und Chemie im Jahr 2005 ausgestattet, sowie einer Küche, einem Werkraum und einem Computerraum, der im Jahr 2009 modernisiert worden ist. Die Klassenräume sind mit einer "PC-Ecke" ausgestattet, versehen mit einem DSL-Anschluss, um freien Zugang zum Worl-Wide-Web zu ermöglichen. Somit haben wir für Ihre Kinder beste Vorraussetzungen für sach- und fachgerechten Unterricht, mit modernen Lernbedingungen geschaffen. Für die fünften und sechsten Klassen bieten wir eine Übermittagsbetreuung an.

Wenn Sie mehr über die Geschichte der Albert-Schweitzer-Schule wissen möchten, lesen Sie die Festschrift "In die Schule geh' ich gern..." von unserer ehemaligen Kollegin Ria Kreienfeld.

Holger Knobloch


1 Kreienfeld, Rita:In die Schule geh' ich gern... - Von der Talschule in Radbod zur Albert-Schweitzer-Schule in Bockum-Hövel. Hrsg. Hammer Geschichtsverein, 2001, S. 96

   
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