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"Erziehung ist organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend." - Mark Twain

 

Seit dem Jahr 2003 gehört die Schulsozialarbeit zum festen Bestandteil der Albert-Schweitzer-Schule. In diesem Beitrag erklären wir, wie die Schulsozialarbeit funktioniert.

 

Welches Ziel hat die Schulsozialarbeit?

Schule und Schulsozialarbeit haben das gemeinsame Bildungsziel, junge Menschen in ihrer Entwicklung hin zu autarken, autonomen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu unterstützen. Somit zielt die Schulsozialarbeit auf die Verbesserung der Lebensqualität!

 

Für wen ist die Schulsozialarbeit?

Neben Schülerinnen und Schülern - sei es einzeln, in Gruppen oder die ganze Klasse - richten sich die Angebote der Schulsozialarbeit auch auf die Elterm und die Lehrpersonen. Dies betrifft nicht nur die Arbeit im individuellen Krisen- oder Beratungsfall, sondern auch die Arbeit mit Gruppen von Eltern oder Lehrpersonen.

 

Schüler

Ich nehme mir Zeit für dich und höre dir zu. Gemeinsam suchen wir nach Lösungsmöglichkeiten.

Einen erheblichen Teil der Arbeit nimmt die Beratung und Lebenshilfe für die Schülerinnen und Schüler ein. Die Beratung erfolgt z. B. bei

  • Konflikten mit Eltern, Mitschülern und Lehrpersonen;
  • Gewaltdelikten;
  • Beziehungsproblemen;
  • Essstörungen;
  • Autoaggression;
  • Problemen im außerschulichen Bereich, mit Auswirkungen auf den schulischen Bereich;
  • psychischer Gewalt unter Mitschülern bzw. Mobbing;
  • physischer Gewalt unter Mitschülern;
  • sexuellem Missbrauch bzw. sexuellen Übergriffen;
  • Schulmüdigkeit und Schulverweigerung;
  • Rassismus;
  • Drogenanwendung;
  • Schwangerschaften,
  • Leistungsschwierigkeiten;
  • Problemen in der Pubertät, Liebesbeziehung, Partnerschaft und Sexualität;
  • usw.

 

Eltern

Die Anliegen der Eltern an die Schulsozialarbeit richten sich z. B. bei

  • der Beratung bei Schwierigkeiten ihrer Kinder in Schul- und Lebensfragen;
  • der Initiierung und Teilnahme an Eltern- und Lehrergesprächen;
  • der Beratung bei Krisen, infolge Trennungssituationen;
  • der Vermittlung von Eltern an Fachdienste und Beratungsstellen;
  • usw.

 

Lehrpersonen

Auch Lehrpersonen brauchen die Hilfe der Schulsozialarbeit bei

  • der Betreuung und Beratung von Schulverweigerern;
  • verhaltensauffälligen Schülern;
  • Hospitationsbesuchen in Lerngruppen;
  • pädagogischen Beratungen;
  • gemeinsamen Erarbeitungen individueller Verträge bei Regelverstößen von Schülerinnen und Schülern;
  • gemeinsamen Entwicklungen von individuellen Problemlösestrategien;
  • der Vermittlung zwischen Schülern, Eltern und Lehrpersonen;
  • usw.

 

Macht die Schulsozialarbeit sonst noch etwas?

Weitere Aufgaben der Schulsozialarbeit sind

  • Elterngespräche, die nach Vereinbarung in der Schule oder auch zu Hause stattfinden können;
  • die Streitschlichterausbildung;
  • die Ausbildung zum Stadtteilreporter;
  • die Vermittlung von Schülern und Lehrpersonen an Fachdienste, z. B. Beratungsstellen, Kommunales Jobcenter, Jugendamt, Agentur für Arbeit, usw.
  • der pädagogischen Beratung für Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen und Eltern;
  • die Unterstützung der Lehrpersonen bei der Erfüllung des Erziehungsauftrag;
  • die Unterstützungeiner positiven Identifikation mit der Schule als Lebensbereich;
  • die gemeinsame Entwicklung von individuellen Problemlösestrategien;
  • Hausbesuche;
  • Kriseninterventionen;
  • die Teilnahme an Hilfeplangesprächen;
  • die Betreuung und Motivationsarbeit bei schulmüden Schülerinnen und Schülern bzw. bei Schulverweigeren;
  • Reflexionsgespräche;
  • die Gestaltung von Elternabenden;
  • die Zusammenarbeit zwischen schulleitung und Lehrpersonen;
  • die Teilnahme an Klassen- und Schulkonferenzen;
  • die Mitarbeit bei schulischen Veranstaltungen;
  • die Teilnnahme an Fortbildungsveranstaltungen;
  • usw.

 

Mit welchen Gruppen und Institutionen arbeitet die Schulsozialarbeit zusammen?

Für eine zwingend notwendige Vernetzungsstruktur gehört selbstverständlich die Kontaktaufnahme sowie Kooperation mit außerschulischen Institutionen dazu. Hierzu gehören u. a.:

  • AIDS-Hilfe;
  • Ambulante Erziehungshilfe Bockum-Hövel
  • Arbeiterwohlfahrt Hamm-Warendorf
  • Arbeitsagentur Hamm
  • Arbeitskreis für Jugendhilfe e. V.
  • Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche der Stadt Hamm
  • Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche des Caritas-Verbandes
  • Caritas-Verband
  • Diakonisches Werk
  • Drogenberatungsstelle der Stadt Hamm
  • Elternschule Hamm
  • Friedrich-Wilhelm-Stift GmbH
  • Gesundheitsamt der Stadt Hamm
  • Jugendamt der Stadt Hamm
  • Jugendgemeinschaftswerk
  • Jugendgerichtshilfe
  • Jugendschutzstelle
  • Jugendzentrum Schultenstraße (demnächst an der Hammer Straße)
  • Kaktusblüte Hamm e. V.
  • Katholischer Sozialdienst Hamm
  • LWL-Universitätsklinik Hamm (Kinder- und Jugendpsychatrie)
  • Polizei
  • Regionale Schulberatung
  • Schwangerschaftskonfliktberatung
  • Stadtteilbüro Hamm-Norden
  • Wohngruppen

Wie kann ich die Schulsozialarbeiterin erreichen?

Unsere Schülerinnen und Schüler können unseren Schulsozialarbeiter in den Pausen einfach ansprechen, wenn sie etwas auf der Seele haben oder ihn rufen an. Schülerinnen und Schüler, Eltern oder auch Lehrpersonen können ihn unter der Telefonnummer 02381/9876-244 erreichen.

   
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